Grundordnung des kirchlichen dienstes im rahmen kirchlicher arbeitsverhältnisse. Kirchliches Arbeitsrecht

Ordnung über die Rechtsfolgen eines Dienstgeberwechsels im Geltungsbereich der Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse

grundordnung des kirchlichen dienstes im rahmen kirchlicher arbeitsverhältnisse

Damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Sinn, Ziel und Struktur des kirchlichen Dienstes und ihre eigene Aufgabe darin besser erkennen können, kommt ihrer Aus- und Fortbildung große Bedeutung zu. Streik und Aussperrung scheiden ebenfalls aus. Streik und Aussperrung widersprechen den Grunderfordernissen des kirchlichen Dienstes. Vielmehr existiert eine Mitarbeitervertretung, durch welche die kirchlichen Mitarbeiter an betrieblichen Entscheidungen beteiligt werden. Dabei haben sie und die ihnen angehörenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darauf zu achten, dass die Arbeit einer kirchlichen Einrichtung unter einem geistlich-religiösen Auftrag steht.

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Deutsche Bischofskonferenz: Grundordnung

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Die Anerkennung einer Dienstgemeinschaft bedeutet nicht, dass es im kirchlichen Dienst keine Interessenkonflikte gibt. Die Kündigung muss freilich arbeitsrechtlich und im Lichte der religiösen Dimension gerechtfertigt sein. Es gibt in letzterem weder einen Personal- noch einen. Eine solche Wiederheirat wird jedoch im katholischen Glauben als ungültig angesehen, weshalb die katholische Kirche in puncto Arbeitsrecht im Jahr 2009 den Weg der Kündigung wählte. Versetzung, Änderungskündigung geeignet sind, dem Obliegenheitsverstoß zu begegnen.

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Bistum Trier

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Daher werden auch sie in die Weiterbildung über Fragen ihres Dienstes und des Glaubens sowie bei Hilfen der Lebensführung einbezogen. Wer in den kirchlichen Dienst tritt, übernimmt nicht nur spezifische, arbeitsvertraglich definierte Aufgaben, sondern zugleich die Aufgabe, das Evangelium zu verkünden und in diesem Geiste Dienst am Menschen zu verrichten. Träger und Leitung tragen die Verantwortung für den kirchlichen Charakter der Einrichtung. Sie tragen dazu bei, dass im Alltag der kirchlichen Dienste die missionarische Kraft nicht erlahmt. Die Dienstgemeinschaft als Leitprinzip des kirchlichen Dienstes hat Auswirkungen auf die Anforderungen der Kirche an Träger und Leitung kirchlicher Einrichtungen Art.

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Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse

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Diese umfassen die fachlichen Erfordernisse, aber genauso die ethischen und religiösen Aspekte des Dienstes. Wer aber einem Institut des geweihten Lebens Ordensinstitut oder Säkularinstitut angehört, steht in einer besonderen Lebensordnung, die es ausschließt, sich zu einer Koalition zusammenzuschließen. Diese haben vielmehr nur teil an dem der Religionsgesellschaft gegenüber dem Staat verfassungsrechtlich garantierten Selbstbestimmungsrecht. Die Verwirklichung der Mitbestimmung kann nicht von der Verfaßtheit der Kirche, ihrem Auftrag und der kirchlichen Dienstverfassung getrennt werden. Im konkreten Fall ist zu prüfen, ob schon ein solches klärendes Gespräch oder eine Abmahnung, ein formeller Verweis oder eine andere Maßnahme z. Wenn sie dieser Verpflichtung nicht nachkommen, haben sie im Hinblick auf die arbeitsrechtlichen Beziehungen nicht am Selbstbestimmungsrecht der Kirche gemäß Art.

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Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse.

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Diese Regelung gehört zu den Grundprinzipien des kirchlichen Dienstes. Beschäftigte, die unter kirchliches Arbeitsrecht fallen, sind normalerweise dazu verpflichtet, sich sowohl auf der Arbeit als auch privat den Grundsätzen ihres Glaubens entsprechend zu benehmen. Dezember 1993 Bischof Karl Lehmann, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz E rklärung der deutschen Bischöfe zum kirchlichen Dienst 0. Damit die Einrichtung ihre kirchliche Sendung erfüllen kann, muss der kirchliche Dienstgeber bei der Einstellung darauf achten, dass eine Mitarbeiterin und ein Mitarbeiter die Eigenart des kirchlichen Dienstes bejaht. Dementsprechend sind im Mitarbeitervertretungsrecht Schlichtungsstellen vorgesehen.

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Grundordnung

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Ein kirchlicher Arbeitgeber hat schließlich bei allen Mitarbeitenden durch Festlegung entsprechender Anforderungen sicher zu stellen, dass sie ihren besonderen Auftrag glaubwürdig erfüllen können. Artikel 4 Loyalitätsobliegenheiten 1 Von den katholischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird erwartet, dass sie die Grundsätze der katholischen Glaubens- und Sittenlehre anerkennen und beachten. Bei Loyalitätsverstößen, die nach Art. Die Möglichkeit einer Weiterbeschäftigung hängt von den Einzelfallumständen und der Stellung der Mitarbeiterin und des Mitarbeiters in der kirchlichen Einrichtung ab. Sie haben ihren Grund in der Sendung der Kirche. Sie müssen bereits in der Ausbildungsphase mit den funktionalen Erfordernissen, aber genauso mit den ethischen und religiösen Aspekten ihres Dienstes vertraut gemacht werden.

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Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse.

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Zu den Grundaufgaben aller Christen gehören nicht nur die Verkündigung und der Gottesdienst, sondern auch das karitative und erzieherische Wirken in die Gesellschaft hinein im Geiste des Evangeliums. Im Fall des Abschlusses einer nach dem Glaubensverständnis und der Rechtsordnung der Kirche ungültigen Ehe scheidet eine Weiterbeschäftigung jedenfalls dann aus, wenn sie unter öffentliches Ärgernis erregenden oder die Glaubwürdigkeit der Kirche beeinträchtigenden Umständen geschlossen wird z. Daher verlangt die Grundordnung, dass die Beschlüsse der paritätisch mit Vertretern der Dienstgeber und Vertretern der Mitarbeiter besetzten Kommissionen der bischöflichen Inkraftsetzung für das jeweilige Bistum bedürfen. Hierzu wurde auf Grund des kirchlichen Selbstbestimmungsrechts die Ordnung für Mitarbeitervertretungen erlassen. Artikel 6 Koalitionsfreiheit 1 Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des kirchlichen Dienstes können sich in Ausübung ihrer Koalitionsfreiheit als kirchliche Arbeitnehmer zur Beeinflussung der Gestaltung ihrer Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen in Vereinigungen Koalitionen zusammenschließen, diesen beitreten und sich in ihnen betätigen. Dabei sollen die Mitarbeiter innen die Eigenart des kirchlichen Dienstes bejahen Absatz4.

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Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse

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Dazu gehören fachliche Tüchtigkeit, gewissenhafte Erfüllung der übertragenen Aufgaben und eine Zustimmung zu den Zielen der Einrichtung. Die Grundordnung führt beispielhaft auf, welche Loyalitätsverstöße die Kirche als so schwerwiegend ansieht, dass sie die Weiterbeschäftigung praktisch ausschließen. Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Gestaltung ihrer Arbeitsbedingungen 1. Klargestellt wird, dass unter diese Ordnung nicht Mitarbeiter fallen, die auf Grund eines Klerikerdienstverhältnisses tätig sind. Die Koalitionen und die ihnen angehörenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben aber, wie es in Abs. Die Rechts­vorschriften, das Selbstverständnis sowie die verfassungsmäßigen Rechte der Kirchen vermischen sich sozusagen mit den allgemeingültigen Bestimmungen des Arbeitsrechts.

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